Berichte von Aktionen der Caritas

2018

Abschlussfest der Spiel- und Lernstube

Der Abschluss des Schuljahres 2017/18 wurde von der Spiel- und Lernstube dieses Mal mit einer Stadtrallye durch Lorsch begannen.

Ein Team um Balthasar Knäbel hatte Unterlagen aus der Nibelungensage für die Kinder vorbereitet, die damit an sechs verschiedenen Stationen Fragen zu beantworten hatten. Die begleitenden Betreuerinnen durften kleinere Hilfestellungen geben, falls die Lösung nicht gleich zu erraten war. Das wurde von den Kindern auch dankbar in  Anspruch genommen. Solche Stationen gab es z.B. bei der Bäckerei Graf, bei Sport Graf und an der Kirche St. Nazarius. Die Schlussstation war an der Königshalle vorbereitet worden.

Zum Schluss wurden alle Teilnehmer mit einer Portion Eis belohnt, was bei den hohen Außentemperaturen eine höchst willkommene Erfrischung war. Dann wurden alle in die wohlverdienten Ferien verabschiedet. 

Rätseln am Kreuz außen vor dem Altarraum 
Rätseln am Kreuz außen vor dem Altarraum
Station im Museum 
Station im Museum
Ein Eis kommt immer gut an 
Ein Eis kommt immer gut an

Busausflug in die Pfalz

Am 25.7. fand der diesjährige Busausflug nach Neustadt an der Weinstraße statt. Pünktlich fuhr der Bus um 10 Uhr aus Lorsch ab und erreichte gegen 11 Uhr das Ziel in Neustadt, nämlich das Altenzentrum St. Ulrich. Dort wurden wir bereits von Herrn Ohmer, dem Leiter des Altenzentrums begrüßt und in den schattigen Garten geführt, wo bereits alles für die Ausflügler vorbereitet war: es gab kühle Getränke, hausgemachte Salate und der große Grill arbeitete bereits auf Hochtouren und verbreitete appetitanregende Düfte. Unser Gastgeber stellte zwischenzeitlich das Altenzentrum vor und beantwortete freundlich und kompetent alle Fragen, die zahlreich gestellt wurden. Dann waren auch schon die ersten Bratwürste und Steaks fertig und so folgte die Mittagspause. Anschließend hatte Herr Ohmer noch eine Überraschung für uns bereit: er hatte spontan die Besichtigung der St. Ulrich Kirche organisiert, die nur wenige Meter entfernt war. Diese wurde im 13. Jahrhundert als kleine gotische Kirche errichtet und zwar an der Stelle, an der bereits zu karolingischer Zeit eine Kirche existierte. Viele farbige Wandmalereien sind nur noch als Fragmente erhalten und werden derzeit restauriert, das Ganze erinnerte sehr an den  Zustand der Lorscher Königshalle.

Für 14 Uhr war dann eine Führung durch Neustadt vorgesehen, die in zwei Gruppen erfolgte. Bei hochsommerlichen Temperaturen erfuhren Lorscher Interessantes zu der Stiftskirche, die in der einen Hälfte von der evangelischen Kirche und in der anderen Hälfte von der katholischen Kirche genutzt wird. Kurios wirkte ebenfalls der Elwetrichbrunnen, auf dem das Pfälzer Fabelwesen in  vielerlei Variationen abgebildet ist.

Letzte Station des heutigen Ausflugs war dann Kallstadt, genauer gesagt: die örtliche Winzergenossenschaft. Bei sehr angenehm kühlen Temperaturen führte uns der Geschäftsführer über viele Treppen und Gänge durch die modern wirkenden Kellerräumlichkeiten und stellte uns vielerlei Gerätschaften, Tanks und  Rohrleitsysteme vor. „Unser größter Tank  fasst 100.000 Liter“ erklärte er, als wir an einem riesig wirkenden Edelstahltank vorbei gingen, das war wirklich sehr beeindruckend.

Nach der Abschlussrast in  der Winzerstube waren alle müde und zufrieden:  viel gesehen, viel Neues erfahren, gut gegessen und getrunken, herrlichstes Sommerwetter. Herr Kabisch bedankte sich auf dem Nachhauseweg bei Hannelore Glab, die auch dieses Jahr wieder für Auswahl  und Organisation alle Mühen auf sich genommen hat und die Geschmäcker aller Teilnehmer gut getroffen hat.          

Rundgang durch Neustadt an der Weinstraße 
Rundgang durch Neustadt an der Weinstraße
Führung in der Neustädter Stiftskirche 
Führung in der Neustädter Stiftskirche
Winzergenossenschaft Kallstadt. Weinkeller und Pfalz sind nicht voneinander wegzudenken 
Winzergenossenschaft Kallstadt. Weinkeller und Pfalz sind nicht voneinander wegzudenken

Ausflug zum St. Vinzenz-Kloster in Heppenheim

Am 11. Juli machte sich eine Gruppe Ehrenamtlicher der Pfarrcaritas Lorsch auf den Weg nach Heppenheim, teils per Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften. Ziel war das Mutterhaus der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, wo wir schon von der Generaloberin Sw. Brigitta erwartet und sehr herzlich empfangen wurden.

Sie gab uns auch interessante Einblicke in die wechselvolle Geschichte dieser Gemeinschaft, die 1734 in Frankreich gegründet wurde und seit 1927 in Heppenheim ist. Auch durch das II. Vatikanische Konzil ergaben sich für die barmherzigen Schwestern gravierende Veränderungen, so z.B. die Veränderung des traditionellen Habits (Tracht) der Schwestern, aber auch eine stärkere Öffnung des bis dahin abgeschiedenen Klosterlebens. Da es seit vielen Jahren an  Berufungen zu diesem Ordensleben mangelt, mussten auch nach und nach sämtliche der über 30  Niederlassungen geschlossen werden, die letzte erst vor wenigen Wochen in  Sigmaringen.

Nach so viel interessanter Erfahrungen aus dem klösterlichen Leben stand die Besichtigung der Räumlichkeiten an. Einblicke wurden gewährt in Konferenzraum, der  mit modernster Technik ausgestaltet war, in den Speisesaal und das „Wohnzimmer“ der Schwestern, sogar in die privaten Zimmer einzelner Schwestern und in den Pflegebereich, wo pflegebedürftige Ordensschwestern liebevoll betreut werden. Auch die Zimmer, die für eine Auszeit im Kloster zu günstigen Preisen angeboten werden, konnten in Augenschein genommen werden. Alles wurde gerne geöffnet und ausführlich von Sw. Brigitta erklärt und erläutert. Die Ehrenamtlichen aus Lorsch waren tief beeindruckt über so viel Entgegenkommen und über das was sie sahen.

Auch die Kapelle des Klosters wurde beim Rundgang nicht ausgespart und weckte großes Interesse, asnnnicht zuletzt wegen der sehr farbigen Glasfenster, die den Raum in den verschiedensten Farben ausgestaltete.

Beim abschließenden Kaffee mit in der Klosterküche gebackenen Streuselkuchen bedankte sich Hannelore Glab, die den Ausflugorganisiert hatte bei Schwester Brigitta für die herzliche Gastfreundschaft und die Teilnehmergruppe sparte nicht mit zustimmendem Beifall.

Information zum Kloster von Generaloberin Sw. Brigitta 
Information zum Kloster von Generaloberin Sw. Brigitta
Führung durch die Klosterkapelle 
Führung durch die Klosterkapelle

2017

Ausflug der Pfarrcaritas in den Rheingau nach Kiedrich, Aulheim und auf den Spuren der Hl. Hildegard

Beim diesjährigen Busausflug der Pfarrcaritas St. Nazarius wurden, bei schönstem Ausflugswetter, verschiedene Stationen im Rheingau angesteuert. Erstes Ziel war das „Schmuckstück der Gotik“ in Kiedrich, die Basilica minor St. Valentinus und   Dionysius. Unter fachkundigen Erläuterungen des Kirchenführers wurde das einzigartige Sakralbauwerk, erbaut 1380, der Reisegruppe näher gebracht. Zu den Kunstschätzen gehört u.a. eine Madonna von 1330 sowie ein reich geschnitzte Kirchengestühl von 1510. Tief beeindruckt von dem Gesehenen ging es zur nächsten Station nach Aulheim, wo die nächste Überraschung auf die Ausflügler wartete: die mit grellfarbigen Glasfenstern versehene Marienkirche, die zum ehemalige Zisterzienserinnkloster Marienhausen gehörte. Heute liegt sie am Rande des St. Vincenzstiftes, einer Einrichtung für Menschen mit körperlichen und geistigen   Behinderungen. Nicht ohne Stolz berichtete der Pfarrer Kurt Weigel, dass diese Kirche seit Wiedereröffnung im Jahr 2016 die weltweit erste und einzige Kirche ist, die von Künstlern mit Beeinträchtigungen ausgestaltet wurde.

Die sich anschließende Mittagspause in der Cafeteria des St. Vincenzstiftes kam gerade recht, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Aber das war   noch nicht   alles. Denn als nächstes erwartete uns Schwester Hiltrud in der Wallfahrtskirche in Eibingen, wo sich der Schrein mit den Reliquien der Hl.   Hildegard befindet. In anschaulicher und lebhafter Art schilderte sie das Leben der Hl. Hildegard und ging auch auf die besondere Bedeutung der Caritas ein. Eine kurze Meditation, der Besuch des   Schreins sowie ein Gebet schlossen sich an. Nach dieser spirituellen Begegnung mit der beeindruckenden   Klosterschwester ging es weiter zum Kloster Eibingen, das nur wenige Kilometer weiter liegt. Dort warteten Kaffee und Kuchen auf die Ausflugsgruppe und es gab ausreichend Gelegenheit die Klosteranlage zu erkunden. Auf der sich anschließenden Heimfahrt wurde unterwegs noch im   Rheinhessischen eingekehrt und alle waren sich einig: Schade, dass so ein schöner Tag auch ein   Ende hat.

Herr Heinz, aus Lorsch stammend, begrüßt die Caritasgruppe in der Marienkirche. 
Herr Heinz, aus Lorsch stammend, begrüßt die Caritasgruppe in der Marienkirche.

Informationsgespräch mit der CDU

Im Rahmen der Sommertour der Lorscher CDU gab es auch ein Treffen mit der Pfarrcaritas St. Nazarius. Die Politiker erfuhren viel Neues über die Entwicklung und die Aktivitäten in den Bereichen Kleiderladen, Spiel- und Lernstube oder die angebotene Sprechstunde. „Wohnungsnot und finanzielle Engpässe sind häufig geäußerte Sorgen, die die Besucher in der Sprechstunde äußern“, so Eberhard Kabisch von der   Pfarrcaritas. Bezahlbarer Wohnraum ist ein äußerst knappes   Gut in Lorsch, da kann auch die Caritas nicht weiterhelfen.

„Bei weiter wachsenden Schülerzahlen stoßen wir auch an räumliche und personelle Grenzen“ befürchtet Eberhard Kabisch, als er auf die Situation bei der Spiel- und Lernstube angesprochen wird. Schon heute werden die Schüler an 5 Tagen der Woche betreut, was im   Vergleich zu den meisten andern Einrichtungen der Caritas deutlich mehr ist. „Üblich sind eher 3 Tage, aber die finanzielle Investition in Bildung zahlt sich für die Gesellschaft am langen Ende aus“ so   Eberhard Kabisch und stößt auf Zustimmung bei den Vertretern der   CDU. Und dieses Engagement muss auch nach Kräften erhalten und gefördert werden, da sind sich die Anwesenden einig.

Alexander Löffelholz schloss das informative Treffen mit einem Dank an alle aktiven Caritasmitglieder für deren Einsatz und Engagement, welches auch in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich ist.

Gespräch mit der Lorscher CDU 
Gespräch mit der Lorscher CDU

2016 

Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz II

Frau Mandler-Pohen stellte am 30.11.2016 die Neuerungen im Pflegestärkungsgesetz II vor, die ab 1. Januar 2017 in Kraft treten werden. Die Ausführungen stießen auf großes Interesse der Teilnehmer, sodass sich sehr schnell eine lebhafte Diskussion ergab, bei der viele Fragen gestellt wurden. Kompetent und ausführlich führte Frau Mandler-Pohen durch die vielen Veränderungen in der Sozialgesetzgebung. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Eberhard Kabisch im Namen der Pfarrcaritas sowie der Anwesenden für diesen gelungenen Vortrag.

Vortrag im kleinen Saal des Paulusheims 
Vortrag im kleinen Saal des Paulusheims
Dankesschön an Frau Mandler-Pohen 
Dankesschön an Frau Mandler-Pohen

Tag für Engagierte in der Caritas

Der Caritasverband Darmstadt e.V. veranstaltete am 12.11.2016 in der Liebfrauenschule Bensheim einen „Tag für Engagierte in der Caritas“. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die rd. 160 Teilnehmer aus dem Kreis Bergstraße, darunter 20 Ehrenamtliche der Pfarrcaritas St. Nazarius. Mit diesem „geschenkten Nachmittag“ sollte den ehrenamtlich Engagierten für ihre vielfältigen Aktivitäten und ihrem Einsatz gedankt werden. Alles war bestens organisiert und liebevoll vorbereitet und so wurde der Nachmittag zu einem abwechslungsreichen und gelungenem Erlebnis.

Dankesworte für den Einsatz bei der Pfarrcaritas 
Dankesworte für den Einsatz bei der Pfarrcaritas
Kaffeerunde 
Kaffeerunde

10 Jahre Freitagstreff

Am 3. November 2006 öffneten sich erstmals die Türen im Haus der Vereine zum Treffpunkt in der Stadtmitte. Das Angebot zum lockeren Treffen und miteinander plaudern hat sich als voller Erfolg erwiesen, mit dem die Initiatoren nicht unbedingt gerechnet haben. Jeden Freitagnachmittag von 14 bis 17 Uhr treffen sich rund 25 Frauen, um die Zeit bei Kaffee und Kuchen gemeinsam zu verbringen. Ehrenamtliche Mitglieder der Pfarrcaritas, wie Frau Margret Heinz und Frau Elisabet Vater, sorgen für die Organisation und dafür, dass immer etwas los ist, wie z.B. Geburtstagsfeiern, Adventsfeier oder Faschingsveranstaltungen. Ein fester Stamm von Teilnehmerinnen versorgt die Runde mit selbstgebackenen Kuchen und Torten, und selbstverständlich werden die Rezepte hierfür auch gerne ausgetauscht. Gemeinsame Aktivitäten in den Schulferien, wenn der Freitagstreff geschlossen ist, wie beispielsweise Eisessen, runden das Programm ab.

10 Jahre Freitagstreff am 11.11.2016 im Caritasraum 
10 Jahre Freitagstreff am 11.11.2016 im Caritasraum
Elisabeth Vater und Margret Heinz 
Elisabeth Vater und Margret Heinz
Unsere Jubiläumstorte 
Unsere Jubiläumstorte

Wiedersehen mit einer gebürtigen Lorscher Ordensschwester

Pfarrcaritas St. Nazarius auf Ausflugsfahrt

Es ging nach Baden-Baden…

Pünktlich um 10 Uhr startete der vollbesetzte Bus mit Teilnehmern der Pfarrcaritas St. Nazarius zu seinem diesjährigen Ausflug. Auf Vermittlung der aus Lorsch stammenden Ordensschwester Marianne Wüst konnte das Alten- und Pflegeheim Maria Frieden in Baden-Baden besucht werden. Marianne   Wüst gehört zur Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) und leitet als Oberin das Pflegeheim, das über 96 Heimplätze verfügt. Unter den Ausflüglern gab es viele, die die Schwestern noch aus ihrer Lorscher Zeit kannten und dementsprechend groß waren das Hallo und die Wiedersehensfreude. Natürlich gab es dann viel zu besprechen und die Mittagspause ging viel zu schnell vorbei. Bei der anschließenden Besichtigung der Einrichtung wurden alle Fragen kompetent und ausführlich von der Schwester Oberin beantwortet und die Lorscher waren beeindruckt von den großzügigen und hellen Räumlichkeiten mit der liebevollen Ausstattung.

…und nach Bühl

Dann hieß es Abschied nehmen, denn an der nächsten Station wurden wir bereits erwartet: im Kloster Maria Hilf in Bühl, wo heute noch rund hundert Niederbronner Schwestern beheimatet sind. Auch hier wurde die Klosteranlage ausführlich besichtigt und es gab viele interessante Details aus der Geschichte des Ordens und des Klosters zu erfahren. Die anschließende Kaffeepause, mit leckeren Kuchen aus der Klosterküche, kam dann zur rechten Zeit, um all die gehörten Informationen zu verarbeiten und neue Kräfte zu tanken. Dann war es auch schon wieder Zeit die Heimreise anzutreten, obwohl das schöne Wetter und der Klostergarten noch zu einem kleinen Spaziergang einluden.                                                                                                                                                   Nach einer Abschlussrast in einem idyllisch gelegenen Ausflugslokal in Weingarten kehrten die Ausflügler, zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken versehen, wieder nach Lorsch zurück.    

Die Kirche des Klosters 
Die Kirche des Klosters
Begrüßung der Ausflügler 
Begrüßung der Ausflügler
Caritasmitglieder und Gäste nach der Führung durch Kloster Maria Hilf in Bühl  
Caritasmitglieder und Gäste nach der Führung durch Kloster Maria Hilf in Bühl

Abschlussfest der Hausaufgabenhilfe und Verabschiedung von Christa   Herzog

Am 15.7. war es endlich wieder soweit: es war der letzte Schultag und die Sommerferien standen vor der Tür. Mit einem erlebnisreichen Spielenachmittag im Birkengarten wurde dieser Tag gebührend gefeiert.
Wie immer gab es einen Hindernisparkour, bei denen die Kinder ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Bei   gemeinsamen Aktivitäten ging die Zeit wie im Fluge vorbei. Zur Stärkung standen Brezeln und Getränken bereit, die regen Absatz fanden. Zum   Abschluss gab es für jedes Kind ein kleines Geschenk und dann endlich begannen die Ferien.
Im Rahmen des Abschlussfestes wurde auch Christa Herzog verabschiedet, die 20 Jahre lang als Betreuerin in der Hausaufgabenhilfe tätig war. Susanne Wetzel bedankte sich für diesen langjährigen Einsatz und Eberhard Kabisch überreichte die Ehrungs-Urkunde des Caritasverbandes Darmstadt e.V.    

Brezeln kommen immer gut an 
Brezeln kommen immer gut an
Alles bestens 
Alles bestens
Eine Urkunde für Christa Herzog überreicht Eberhard Kabisch 
Eine Urkunde für Christa Herzog überreicht Eberhard Kabisch

2015

Pfarrgartenfest

Bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen fand am 19. August das alljährliche Pfarrgartenfest statt. Rund 40 Teilnehmer ließen es sich bei Fleischkäse und einer Vielzahl von Salaten gut gehen. Bei angeregten Gesprächen, natürlich wurde auch über den Ausflug nach Hochheim nochmal gesprochen, ging die Zeit schnell vorbei. Der Dank gilt dem Organisationsteam, der wieder alles gut vorbereitet hatte und an den vielen Teilnehmerinnen, die Salate gespendet haben.

Im Pfarrgarten lässt sich gut sitzen 
Im Pfarrgarten lässt sich gut sitzen
Das rustikale Buffet 
Das rustikale Buffet

Von der Bergstraße in den Rheingau: Ausflug der Pfarrcaritas Lorsch

Auch dieses Jahr lud die Pfarrcaritas Lorsch zu ihrem beliebten Jahresausflug ein. Schnell waren die Plätze im Reisebus belegt gewesen, so daß noch ein PKW zum Einsatz kam, damit keiner zu Hause   bleiben musste. Ziel der Fahrt war der bekannte Weinort Hochheim am Main, wo wir bereits von Vertretern des Caritasverbandes Bezirk Rhein-Main erwartet wurden. Nach herzlicher Begrüßung schloss sich eine sachkundige Führung durch die Kirche St. Peter und Paul, dem Wahrzeichen von Hochheim, an. Hier beeindruckten insbesondere die hellen Fresken von Enderle, die schon als unrettbar verloren galten und von der Kirchengemeinde in jahrelanger aufwändiger Arbeit restauriert werden konnten. Das Schicksal dieser in Hessen einzigartigen barocken Fresko-Kirche wies so manche Gemeinsamkeit mit der Lorscher St. Nazarius Kirche auf, worauf die Besucher hinwiesen

Die Caritas-Gruppe an der Kirche St. Peter und Paul in Hochheim am Main 
Die Caritas-Gruppe an der Kirche St. Peter und Paul in Hochheim am Main

Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann in ein gemütliches Altstadtlokal, wo die Reisegruppe ihre Mittagspause eingeplant hatte. Bei schönstem Sommerwetter ging es anschließend in das nahe gelegene Gemeindezentrum, wo fleißige Helfer bereits Kaffee und Streuselkuchen vorbereitet hatten. Zuvor wurden in einer sehr informativen Präsentation jedoch die umfangreichen Arbeiten und Projekte der Hochheimer Caritasgruppe dargestellt, auch hier gab es so manche Übereinstimmung mit den Gegebenheiten in Lorsch. Dankbar für so viel erfahrene Gastfreundschaft verabschiedete sich die Reisegruppe, um in der Domäne Mechtildshausen, nur wenige Kilometer entfernt, den Nachmittag ausklingen zu lassen. In diesem landwirtschaftlichen Betrieb, der u.a. auch über Restaurants, ein Cafe und einen Hofladen verfügt, werden benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose wieder in das Berufsleben eingegliedert. Derzeit werden in den verschiedenen Standorten der Domäne über 500 Jugendliche in zahlreichen unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt ging es dann über die Autobahn in Richtung Lorsch zurück und alle waren sich einig: das wieder ein erlebnisreicher und schöner Sommerausflug.

In der Barockkirche St. Peter und Paul 
In der Barockkirche St. Peter und Paul
Verabschiedung im Gemeindezentrum 
Verabschiedung im Gemeindezentrum

Abschlussfest der Hausaufgabenhilfe

Am 17.7., also eine Woche vor Beginn der offiziellen Schulferien, hatte die Spiel- und Lernstube ihr Abschlussfest für das Schuljahr 2014/2015. Wie auch in den Vorjahren fand es im Birkengarten statt, auch dieses Jahr bei schönstem Wetter. Es gab viele Spiele und Geschicklichkeitswettbewerbe, bei denen die Kinder sich messen konnten und viel Spass und Freude hatten. Nach all den Anstrengungen gab es zur Stärkung Mineralwasser und Brezeln, die dankbar angenommen wurden. Zum Abschluss erhielt jeder noch ein kleines Geschenk sowie ein T-Shirt, das sie selber gestaltet und bemalt hatten. Bevor sie in die Ferien verabschiedet wurden, bildeten alle einen Kreis, fassten sich an den Händen und sangen gemeinsam ein Lied. Ja, und dann begannen die Ferien.

Sackhüpfen 
Sackhüpfen
Spielrunde 
Spielrunde

 Kleiderladen ist wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge in Lorsch

Es ist fast schon gute Tradition, dass die neu angekommenen Flüchtlinge in Lorsch als erstes dem Kleiderladen einen Besuch abstatten. Dort werden sie nicht nur sehr herzlich begrüßt, sondern auch mit allem Nötigen ausgestattet, sofern die entsprechenden Größen vorrätig sind. Denn häufig passen nur kleine Größen, die meist in begrenzten Stückzahlen vorhanden sind.
Neben Kleidungsstücken stehen auch Bettwäsche, Handtücher oder Gardinen ganz oben auf der Wunschliste. Da jede Woche neue Ware von der Lorscher Bevölkerung gespendet wird, kommen die Flüchtlinge auch immer wieder gerne vorbei, um sich über das aktuelle Angebot zu informieren. So entwickelt sich der Kleiderladen auch zu einem beliebten Treffpunkt, wo sie auch ihre Deutschkenntnisse erproben können. Voller Dankbarkeit und mit Taschen beladen verlassen sie dann den Kleiderladen, bis zum nächsten Mal.

Bürgermeister Christian Schönung begrüßt die neuen eritreischen Flüchtlinge beim Verlassen des Kleiderladens 
Bürgermeister Christian Schönung begrüßt die neuen eritreischen Flüchtlinge beim Verlassen des Kleiderladens

2014

Alte Druckerpatronen werden im Stadthaus gesammelt

Die Pfarrcaritas stellt eine Sammelbox  für Druckerpatronen auf. „Die neue Sammelbox im Stadthaus ist nicht nur gut für die Umwelt, sie dient auch einem sozialen Zweck“, erklärt der Vorsitzende der Lorscher Pfarrcaritas Eberhard Kabisch. Alle gängigen Druckerpatronen, die nicht mehr weiter verwendet werden können, können ab sofort umweltschonend im Stadthaus entsorgt werden. Davon können nicht nur die Mitarbeiter im Stadthaus Gebrauch machen, sondern auch alle Bürger und interessierte Unternehmen. Eine ausliegende Liste für Tinten- und Tonerkartuschen sorgt für Klarheit, welche Teile in die Box gehören und welche nicht. Ein Flyer gibt weiterführende Auskünfte, z.B. welche sozialen Zwecken werden mit dem erzielten Geld gefördert oder welche Partner hinter dieser Aktion stehen. Ein weiterer Standort für die Sammelbox ist in der Werner von Siemens Schule geplant.

Von links: Monika Graf (Einzelhandelsverband), Eberhard Kabisch (Pfarrcaritas Lorsch), Bürgermeister Christian Schönung und Matthias Lorenz (Einzelhandelsverband). 
Von links: Monika Graf (Einzelhandelsverband), Eberhard Kabisch (Pfarrcaritas Lorsch), Bürgermeister Christian Schönung und Matthias Lorenz (Einzelhandelsverband).

Fahrradtraining für Lorscher Asylbewerber

Für den 13. September hat die Pfarrcaritas ein weiteres Fahrradtraining für unsere Asylbewerber organisiert. Neben einer kurzen theoretischen Einführung über das Verhalten im Straßenverkehr ging es gleich an praktische Übungen: richtiges Anfahren mit Beachtung des fließenden Verkehrs, Slalom in verschiedenen Schwierig-keitsstufen oder Fahren nur mit einer Hand: unter kritischer Aufsicht der Betreuer wurden die Übungen solange wiederholt, bis sie saßen. Zum Schluss gab es einen kleinen Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen konnten. Danach waren alle sich einig: das Training hat nicht nur das Verhalten im Straßenverkehr verbessert sondern darüber hinaus auch noch Spass gemacht.

Radfahrübungen 
Radfahrübungen

Sommerausflug der Pfarrcaritas im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Lorsch

Der Sommerausflug der Pfarrcaritas im Jubiläumsjahr 2014 brachte uns nach „Henndesse“, wahrscheinlich besser bekannt als Handschuhsheim, eine Schenkung an das Kloster Lorsch im Jahre 764. Hier wurden wir nicht nur sehr herzlich begrüßt von den Caritas Mitarbeiter des Altenpflegeheims St. Michael, sondern auch auf das Beste zu Mittag bewirtet. Zuvor gab es eine Führung durch den in 2013 neu gestalteten „Garten der Sinne“   sowie die Kinderkrippe St. Benedikt. Zu sehen und zu bestaunen gab es vieles: einladende Sitzgruppe in gemütlichen Gartenpavillions, einen Gartenteich, Obstbäume mit verschiedenen Apfelsorten und vieles mehr. Aber die Hauptattraktion, und da waren sich alle sofort einig, war das auf dem Gelände eingerichtete Heimatmuseum: vertraute Gegenstände aus dem Alltagsleben haben Heimbewohner mitgebracht und hier ausgestellt: von alten Haushaltsgeräten, großformatigen Heiligenbildern bis hin zu altertümlichen Nähmaschinen erstreckten sich die Exponate. Das weckte viele Erinnerungen an die eigenen Vergangenheit und Erlebnisse bei den Lorschern, was zu angeregten Unterhaltungen führte.   Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Stift Neuburg, das im Jahre 1130 vom Kloster Lorsch gegründet wurde. Dort wurde die Reisegruppe bereits erwartet und zu einer Filmvorführung über das Klosterleben und die Mönche eingeladen. Anschließend wurde die Führung in der vor wenigen Jahren renovierten Kirche fortgeführt. Mit einem Spaziergang durch den sonst verschlossenen Klostergarten kehrten die Lorscher zu ihrem Bus zurück. Vorher wurde jedoch noch dem Klosterladen ein kurzer Besuch abgestattet und das ein oder andere als Souvenir eingekauft. Bei schönem Wetter ging es den Neckar entlang und dann durch die anmutige Landschaft des Odenwaldes in das versteckt gelegene Eiterbachtal. In einem idyllischen Landgasthof wurden bei einer deftigen Brotzeit neue Kräfte getankt und in guter Stimmung ging es Richtung Lorsch zurück. Unter Mundharmonikaklängen endete ein eindrucksvoller Ausflug. Auch in diesem Jahr hatte Hannelore Glab eine Tour organisiert, die bei den Teilnehmern sehr gut ankam.

Ausflugsgruppe der Caritas im „Garten der Sinne“ 
Ausflugsgruppe der Caritas im „Garten der Sinne“

Abschlussfest der Hausaufgabenhilfe

Endlich war es soweit: mit einem Spielenachmittag am Birkengarten wurden die Schülerinnen und Schüler der Spiel- und Lernstube in die großen Ferien verabschiedet. Bei Ball- und Geschicklich-keitsspielen konnten sich die Kinder so richtig austoben, auch wenn die heißen Mittagstem-peraturen den ein oder anderen Teilnehmer etwas bremsten. Eine ausgiebige Pause, in der es für jeden ein Eis gab, weckte neue Kräfte. Beim abschließenden Wettbewerb, der u.a. aus Sackhüpfen, Froschspringen und Dribbeln bestand, waren alle Sieger, jeder konnte sich zur   Belohnung einen kleinen Preis aussuchen. So verabschiedeten sich dann Betreuer und Kinder in bester Stimmung voneinander, um in den großen Ferien neue Kräfte zu tanken.

Sackhüpfen auf der Wiese 
Sackhüpfen auf der Wiese

Pfarrcaritas Lorsch engagiert sich für Flüchtlinge

Seit Jahresbeginn 2014 leben jetzt 18 Asylbewerber aus Eritrea und Mazedonien in Lorsch. Einer ihrer ersten Wege in der neuen Heimat führte sie in die Kleiderkammer der Pfarrcaritas Lorsch, wo sie von den Mitarbeiterinnen herzlich begrüßt wurden und mit warmer Kleidung versorgt wurden. Gefragt waren insbesondere dicke Jacken und warme Stiefel. Alle „Kunden“ fanden reichlich Kleidung und verließen gut bepackt und zufrieden den Kleiderladen.
Bereits zwei Wochen später konnte die Pfarrcaritas eine Freizeitaktivität für die Asylbewerber organisieren: bis zu zehn Teilnehmer, Eritreer und Lorscher Bürger, treffen sich zweimal die Woche zum gemeinsamen Tischtennisspiel. Am Anfang ging es noch sehr ruhig zu, was nicht nur an den fehlenden deutschen Sprachkenntnissen lag. Aber mit der Zeit tauten die Asylbewerber auf und damit kam auch das Lachen. Zwischen-zeitlich herrscht eine ausgelassene Stimmung und der gemeinsame Sport verbindet und macht den Beteiligten viel Freude.
Fehlender Hausrat und Einrichtungsgegenstände, die den Aufenthalt erträglicher machen, konnten von der Pfarrcaritas organisiert werden. Gefragt waren insbesondere warme Bettwäsche und Decken, ebenso Schränke oder ein Teppich und vieles mehr. Die Hilfsbereitschaft der Lorscher Bevölkerung erleichterte vielfach die Beschaffung dieser Sachen. Um die Mobilität der Asylbewerber zu verbessern, konnten gut erhaltene Fahrräder beschafft werden. Sobald das Wetter besser wird, sind auch gemeinsame Fahrradausflüge geplant.
Seit einigen Wochen gibt es auch einen gemeinsamen Spiele-Nachmittag, zudem die Pfarrcaritas Lorsch einlädt. Das Interesse ist groß, zumal beim Spielen auch „auf spielerische Weise“ die deutsche Sprache eingeübt wird. Beim „Mensch-ärgere-dich-nicht“ oder anderen Spielen sind die Asylbewerber mit Eifer dabei ihre Deutschkenntnisse zu erweitern. Mit Erfolg, wie man von Woche zu Woche feststellenkann.
Das Engagement der Pfarrcaritas Lorsch wird von den Asylbewerbern gerne und dankbar angenommen. Die Freude und die Integrationsbereitschaft, die so erfahren wird, entschädigen für alle Anstrengungen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Sei es beim Tischtennis oder beim Spielenachmittag oder bei sonstigen Aktivitäten. Es gibt viel zu tun – helfen Sie mit!

Spielemittag mit den Asylbewerben im Raum der Caritas 
Spielemittag mit den Asylbewerben im Raum der Caritas

Kinderkonferenz der Hausaufgabenhilfe am 31. Januar 2014 

Groß war das Interesse an der ersten Kinderkonferenz, die von der Leiterin Susanne Wetzel und ihrem Team organisiert wurde. Ziel war es, die Wünsche der Kinder hinsichtlich Umgang untereinander, aber auch mit den Betreuern, zu besprechen. Zu Beginn sangen die teilnehmenden vierzehn Kinder sowie die acht Betreuer gemeinsam Lieder und klärten auf spielerische Weise, was eine Konferenz überhaupt ist. So aufgelockert, trauten sich die Kinder ihre Wünsche und Feststellungen frei zu äußern:   gegenseitiges Zuhören, respektvoller Umgang miteinander oder: keine Schimpfwörter verwenden, wurden genannt. Aber auch die Betreuer hatten Wünsche: die Hausaufgabenunterlagen vollständig mitbringen, konzentriert sein oder die Roller nicht in den Räumen, sondern auf dem Flur abstellen und ... Aber, was nützen die schönsten Regeln, wenn sie nicht eingehalten werden? Auch da waren die Kinder sich einig: dann muss die nicht eingehaltene Regel eben abgeschrieben werden. Und so wurde es auch einstimmig beschlossen. Eine Konferenz macht hungrig, zumal nach solch intensiven Diskussionsbeiträgen, das merkten die Teilnehmer. Gut, dass für diesen Fall Muffins und Getränke vorbereitet waren. Am Ende waren sich alle einig: nicht alle Konferenzen verlaufen so erfolgreich wie unsere Kinderkonferenz. Eine Wiederholung wird es sicherlich geben.

Spielen gehört immer dazu 
Spielen gehört immer dazu
Hausaufgabenhilfe 
Hausaufgabenhilfe
2013

Ausflug am 7. August nach Darmstadt

Am Morgen gab es noch einen heftigen Regenguss und alles sah nach einem Regentag aus. Aber dann klärte es sich doch schnell auf und es blieb den ganzen Tag über trocken, sogar die Sonne meinte es noch gut mit den Ausflüglern. Und so startete der voll besetzte Bus pünktlich um 10 Uhr Richtung Darmstadt, nachdem unterwegs weitere Caritas Mitglieder aus Einhausen zugestiegen waren. In Darmstadt fand zunächst eine Führung durch die St. Ludwigskirche statt, bei den „Heinern“ besser bekannt als Runde Kirche. Die dem römischen Pantheon nachgebildete Kirche überraschte die Besucher durch eine strenge Gliederung des Innenraums, die durch eine gelungene Farbgebung unterstützt wurde und dadurch tief beeindruckte, wobei kräftige Rot- und Blautöne den Raumeindruck prägen. Nach einem kurzen Gebet blieb dann noch genügend Zeit, die Kirche auf eigene Faust zu erkunden. Auf besonderes Interesse stieß dabei die sich im hinteren Teil der Kirche befindliche Leseecke mit bequemer Sitzgarnitur, die sogleich ausprobiert wurde.    

Besichtung von St. Ludwig in Darmstadt 
Besichtung von St. Ludwig in Darmstadt
Gruppenfoto vor dem Eingang zum Schweizerhaus in Eberstadt. Leider sind nicht alle Teilnehmer zu sehen, da spontan zu einer Küchenbesichti-gung eingeladen wurde, die auf entsprechendes Interesse stieß. 
Gruppenfoto vor dem Eingang zum Schweizerhaus in Eberstadt.
Leider sind nicht alle Teilnehmer zu sehen, da spontan zu einer Küchenbesichti-gung eingeladen wurde, die auf entsprechendes Interesse stieß.

Aber schon drängte die Zeit und auf die Lorscher Reisegruppe wartete das Mittagessen, zu dem der Caritasverband Darmstadt e. V. in das Schweizer Haus in Eberstadt eingeladen hatte. Herr Caritasdirektor Dr. Veith ließ es sich nicht nehmen, die Caritasmitglieder zu begrüßen und Ihnen das Konzept des Hauses und seine Mitarbeiter vorzustellen.   In dieser Einrichtung werden Menschen mit einer psychischen Erkrankung Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten, z.B. im Catering, die sonst wenig Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben.
In dem ansprechend eingerichteten Speisesaal schmeckte dann auch das Essen vorzüglich, der Service war flott, so daß wir pünktlich zur Besichtigung der Mathildenhöhe aufbrechen konnten. Dort wurden wir bereits erwartet.

Viele Informationen und Hinweise hatte die Fremdenführerin für uns bereit, auf unserm Weg zu den Jugendstil – Häusern und vorbei an der Russischen Kapelle. Wer nach dem rund einstündigen Rundgang noch genügend Unternehmungsgeist besaß, konnte auch mit dem Aufzug auf den 48 m hohen Hochzeitsturm fahren und dort die herrliche Aussicht, bei schönstem Sommerwetter, genießen. Nach dieser zwar erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Besichtigungstour steuerte der Bus die Heimfahrt über den Odenwald an. Die Einkehr in einem Landgasthof in Fahrenbach, bei deftiger Vesper und kühlen Getränken, weckte wieder die Lebensgeister und bei lebhaften Unterhaltungen verging die Zeit wieder zu schnell. Die Teilnehmer waren sich beim Ausstieg in Lorsch einig: das war ein erlebnisreicher Ausflug gewesen, der von Hannelore Glab wieder perfekt vorbereitet und organisiert war.

Besichtigung der Mathildenhöhe. Bericht und Bilder von Eberhard Kabisch 
Besichtigung der Mathildenhöhe.
Bericht und Bilder von Eberhard Kabisch

Caritas-Infostand am Pfarrfest-Sonntag, 9. Juni

Wie bereits im Vorjahr waren wir auch dieses Jahr am Pfarrfest-Sonntag mit einem kleinen Stand vertreten. Neben Broschüren zur Pflegehilfe, zum Betreuungsrecht und die Mappe für den Notfall gab es insbesondere Informationen, die Schwestern der Sozialstation Heppenheim mitgebracht hatten.   Nachgefragt wurden insbesondere der Blutzuckertest sowie Blutdruckmessen. Bei Kindern sehr begehrt waren unsere mit Helium gefüllten Caritas Luftballons, die einen bunten Farbtupfer in das Geschehen des Pfarrfestes brachten.  

Caritas-Stand am Pfarrfest 
Caritas-Stand am Pfarrfest
Caritas-Stand 
Caritas-Stand

Bericht und Bilder von Eberhard Kabisch.

Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

14. Mai 2013

In den kleinen Saal des Paulusheimes hatte die Pfarrcaritas Lorsch zusammen mit dem Frauenbund zu der Informationsveranstaltung „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ eingeladen. Wie aktuell dieses Thema ist, zeigte der Besucherandrang: trotz zusätzlicher Stühle gab es keine freien Sitzplätze mehr im überfüllten Saal. Die Referentin, Frau Mandler-Pohen vom Caritasverband e.V. Darmstadt, verstand es sehr gut, dieses Thema interessant und lebhaft zu vermitteln. Praxisnahe Beispiele, ergänzt um persönliche Erfahrungen, bereicherten den Vortrag. „Eine gelungene Veranstaltung“ meinte am Schluss eine Besucherin aus Bensheim, „aber jetzt bin ich geschafft“. Kein Wunder, nach knapp zwei Stunden voll Information, welche die gesamte Aufmerksamkeit erforderte. Da halfen auch nicht mehr Kaffee und Kuchen, die als Stärkung bereitstanden.

Voller Saal mit Interessierten Zuhöhrern
Voller Saal mit Interessierten Zuhöhrern

Im Namen der Pfarrcaritas Lorsch bedankt sich der Vorsitzende der Lorscher Caritas, Eberhard Kabisch, bei Frau Mandler-Pohen für den gelungenen Vortrag.

Dank für die Vortragende
Dank für die Vortragende

Bericht von Eberhard Kabisch.

Caritas
 

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