Verabschiedung unserer bisherigen Jugendvertreterinnen

17. Feb 2022

In seiner 18. Sitzung verabschiedete der Pfarrgemeinderat die bisherigen Jugendvertreterinnen Jasmin Specht und Selina Wienold. Thema dieser Sitzung waren auch ein Rückblick und Ausblick auf das Gemeindeleben im Kontext des Pastoralen Wegs.

Die Wahlperiode für JugendvertreterInnen im PGR beträgt nur zwei Jahre und diese Amtszeit war für unsere bisherigen Jugendvertreterinnen Jasmin Specht und Selina Wienold bereits im November 2021 zu Ende. Wegen allerlei terminlicher Einschränkungen und schließlich der Verschiebung der 18. PGR-Sitzung aus dem Januar auf den 16. Februar, wurden Jasmin Specht und Selina Wienold erst in dieser Sitzung offiziell verabschiedet. Stellvertretend für den gesamten PGR dankte ihnen Jürgen Gross für ihren Einsatz in den vorangegangen zwei Jahren und überreichte beiden ein kleines Präsent. Leider konnten aktuell keine neuen JugendvertreterInnen gefunden werden, sodass diese Position im PGR derzeit nun leider nicht besetzt ist.

Verabschiedung unserer Jugendvertreterinnen Selina Wienold und Jasmin Specht (rechts)
Verabschiedung unserer Jugendvertreterinnen Selina Wienold und Jasmin Specht (rechts)

Rückblick und Ausblick

Dieser Wechsel in der Zusammensetzung des PGR, der Umstand, dass nun gut die halbe Amtszeit vorüber ist und ein Licht am Tunnel der Corona-Pandemie waren auch Anlass, in der 18. PGR-Sitzung Rückblick auf die vergangen zwei Jahre zu halten und einen Ausblick auf das Kommende zu wagen. Nachfolgend sollen zwei bedeutende Punkte umrissen werden:

Paulusheim

Das Paulusheim hat viel Zeit, Kraft und Diskussion erfordert, die mit der Entscheidung für den Erhalt des Hauses und dem runden Tisch zu einem guten Ergebnis gekommen sind. Michaela Ludwig-Gross erläutert für den KVR den Stand des Projekts. Nun geht es an die Umsetzung, wofür neben konkreter Planung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auch verlässliche Zusagen zur Unterstützung und intensives Anpacken seitens der ganzen Gemeinde erforderlich sein werden, wenn das Projekt gelingen soll. Erste Gespräche mit Nutzern des Gebäudes wurden geführt oder stehen unmittelbar bevor. Ein Architekt, der das Projekt begleitet, wird noch gesucht. Wolfgang Schmitt hat das Gebäude mit einem Brandschutzexperten begangen. Bis das Paulusheim ein Kultur- und Gemeindezentrum in neuer Gestalt sein kann, werden noch einige Hürden zu überwinden sein.

Pastoraler Weg

Der Pastorale Weg hat in den vergangenen zwei Jahren viel Energie gebunden, doch immerhin ist nun die auch von St. Nazarius und St. Michael klar gewollte Neustrukturierung des Dekanants Bergstasse Mitte in drei Pfarreien von der Bistumsleitung akzeptiert und soll umgesetzt werden. Die Vertrautheit zwischen Lorsch und Einhausen wird ein Zusammenwachsen zumindest einfacher machen als in neuen Pfarreien aus sehr vielen Teilgemeinden. Dennoch sind die Anforderung einer Reduzierung des Gebäudebestands auf 50 % und andere Neustrukturierungen tiefgreifend und dennoch für die Zukunftsfähigkeit beider Gemeinden unabdingbar. Viel Kreativität, gute Konzepte und der Wille aufeinander zuzugehen, werden gefordert sein.

Schon an Ostern dieses Jahres werden die neuen zusammengelegten Pfarreien formal eingerichtet. Unser Pfarrer Michael Bartmann wurde im Januar von Bischof Peter Kohlgraf zum Leiter des neuen aus St. Nazarius und St. Michael zu bildenden Pastoralraumes für Lorsch und Einhausen ernannt. Am 27. April gibt es einen Diözesantag der pastoralen MitarbeiterInnen zur Begegnung und Einstimmung auf die Zusammenarbeit in den Pastoralräumen. An Pfingsten soll es eine diözesane Auftaktveranstaltung zur Phase II geben, denen bereits im zweiten Halbjahr 2022 die Auftaktveranstaltungen in den neuen Pastoralräumen und die Konstituierung der Pastoralraumkonferenzen folgen sollen. Bereits am 1. August 2022 sollen die Auflösung der Dekanatsstrukturen und die Etablierung neuer Regionalstrukturen erfolgen. Es stehen also tiefgreifende Prozesse bevor.

In den kommenden Wochen planen die Vorstände der Gremien und die Hauptamtlichen der Pfarreien St. Nazarius Lorsch und St. Michael Einhausen sich zu treffen, um Vorstellungen und Möglichkeiten des Zusammenwachsens auszuloten und klare Schritte zu planen.