4. DEZEMBER


Hl. Barbara

Vor Allem zwei Legenden werden über die Heilige Barbara erzählt:

Barbara lebte um 300 nach Christus und ließ sich taufen. Daraufhin wurde sie verfolgt, denn man wollte sie ins Gefängnis werfen. Plötzlich öffnete sich ein Spalt im Felsen. Dort konnte sich Barbara eine Zeitlang verstecken. Durch diese Legende wurde Barbara die Schutzpatronin der Bergmänner. Die Bergleute zünden am Barbara-Tag ein Licht im Bergwerk an. Die Fürsprache der Heiligen soll sie vor Unglück und Tod im Bergwerk retten.

Am 4. Dezember werden Zweige von Obstbäumen in Vasen gestellt, die dann zum Weihnachtsfest blühen und Glück bringen sollen. Barbara wurde an diesem Tag ins Gefängnis geworfen. Ein Zweig hatte sich in ihrem Kleid verfangen. Sie teilte ihr Wasser mit dem Zweig, der mit seinen Blüten Barbara in ihren letzten Tagen erfreute: „Du schienst tot, aber bist aufgeblüht zu schönem Leben. So wird auch es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu neuem, ewigen Leben aufblühen.“

Im ökumenischen Heiligenlexikon wird beschrieben, dass in Franken und Schwaben die Barbarazweige die Vorläufer des Weihnachtsbaums waren.

TIPP: Einfach mal ausprobieren!

Zweige von Obstbäumen oder Forsythien ins Wasser stellen und mit etwas Gück blühen Sie an Weihnachten.
Wie  schon die alte Bauernregel sagt:

„Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.“