15. DEZEMBER


„Noch 10 Tage“

Nur noch 10 Tage bis Weihnachten – Was erwarte ich eigentlich ?

Wenn man das Wort „Erwartung“ im Internet eingibt, finden sich zwei Schwerpunkte: einerseits „die freudige Erwartung“ der Geburt und andererseits die Gegenüberstellung von Erwartung und Realität.

Der Blick in die Realität zeigt uns, dass in diesem Jahr Vieles anders ist: Wir mussten uns anders auf das Fest vorbereiten: keine Einkaufslust, keine „Bummelfreude“, keine Treffen im Advent. Wir müssen anders feiern und sehen wichtige Menschen für uns vielleicht nicht. Wir müssen arg aufpassen, dass wir nicht einsam sind.

Doch es gibt auch die „freudige Erwartung“: Ich darf damit rechnen, dass Leute mich anrufen, mir einen Brief schreiben, für mich einkaufen. Ich darf selber für andere eine „freudige Erwartung“ sein, wenn ich schreibe oder anrufe oder ein kleines persönliches Geschenk mache.

Was erwarte ich eigentlich ?

Ich will mich offen halten für Menschen, die mir begegnen.

Ich werde mich ausmachen, „Erwartung“ für andere zu werden.

Ich richte mich auf Gott aus, der als Mensch in Jesus Christus geboren wird.

Sonnenaufgang (Quelle: galdzer/depositphotos.de)